The Tyranny of Merit - Vom Ende des Gemeinwohls. Eine Veranstaltung aus der Reihe von „unterm Strich zähl' ich" zum neuen „Wir"

Vortrag von Professor Michael Sandel, PhD und anschließende Diskussion mit Gästen in der Kölner Volksbühne am Rudolfplatz sowie per Livestream

Der US-amerikanische Philosoph und Professor Michael Sandel analysiert in seinem Buch „Vom Ende des Gemeinwohls“ eindrucksvoll, wie sich die USA und Westeuropa zu Leistungsgesellschaften entwickelt haben. Diese Meritokratie baue auf dem Mythos auf, dass jeder Mensch mit harter Arbeit alles erreichen könne; Positionen und gesellschaftliche Anerkennung werden daher nach (vermeintlicher) Leistung vergeben. Nach der Vorstellung seiner wichtigsten Thesen diskutiert Sandel mit Podiumsgästen und dem Publikum, welche Folgen die meritokratische Ausrichtung für unsere Gesellschaft hat und wie dies mit massiven gesellschaftlichen Spannungen und Spaltungen zusammen hängt. Wie können wir uns wieder zu mehr „Wir“ entwickeln?

 

Begrüßung durch die Veranstalter Jochen Ott, Landtagsabgeordneter, Dr. Benjamin Becker, AmerikaHaus NRW e.V., Prof. Dr. Wilfried Hinsch, Wissenschaftsforum zu Köln und Essen mit anschließendem Vortrag von Prof. Dr. Michael Sandel, Philosoph und Professor an der Harvard University. Podiumsdiskussion und Beiträge aus dem Publikum mit Prof. Dr. Wilfried Hinsch, Wissenschaftsforum zu Köln und Essen, Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, und Dr. Juliane Kronen, Sozialunternehmerin und Vorstandsmitglied des AmerikaHaus NRW e.V.

 

Sonntag, 3. Oktober, 11:30 in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln und im Stream

Sprache der Veranstaltung: Englisch, mit deutscher Simultanübersetzung

Kooperationspartner: AmerikaHaus NRW e.V., Jochen Ott MdL, Volksbühne am Rudolfplatz, Wissenschaftsforum zu Köln und Essen, DAI-Verbund/Reihe „Zukunft des transatlantischen (T)Raums“

©AmerikaHaus NRW e. V.